Zentralmoschee Hochbau – Neubau Islamisches Kulturzentrum

Die DITIB beauftragte uns mit den Rohbauarbeiten an dem Neubau des Islamischen Kulturzentrum in Köln. Die Zentralmoschee ist vor allem durch die große Kuppel gekennzeichnet. Diese wird von vier großen Schalen gebildet, die wie abstrakte Hände den heiligen Bezirk schützend überhöhen. Es ist ein Anliegen, dass das Rund der Kuppel im Veranstaltungssaal und sogar in der Tiefgarage erkennbar ist. Der großzügige Riegel entlang der Moschee beherbergt den Verwaltungstrakt in den oberen Geschossen und einen Teil des Bazars im Erdgeschoss. Der neue Gebäudekomplex fasziniert durch das Zusammenspiel von Beton, Glas und Holz und wird geprägt von einer 36,5 m hohen transparenten Kuppel, die von zwei filigranen, 55 Meter hohen Minaretten eingefasst ist. Durch das Zusammenspiel von geschwungenen Betonschalen und großzügigen Glasfronten erhält der Bau seinen modernen und einladenden Charakter und beeindruckt durch das außergewöhnliche Raumgefühl.

In Formensprache und Materialwahl ist der gesamte Baukomplex und der Kuppelsaal eine Entwicklung von der traditionellen Baukultur hin zur modernen. Durch die großzügigen Freitreppen öffnet sich der Bau allen Besuchern, schafft dies doch das Gefühl, der öffentliche Raum erstrecke sich über die einladenden Treppen in den Gebäudekomplex hinein. So werden Schwellen- und Kontaktängste abgebaut und der einladende Charakter von Bau und Gemeinde gleichermaßen betont.

Auftraggeber

DITIB-Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

Architekt

Architekturbüro Paul Böhm GmbH, Köln

Bauort

Venloer Str. 160, 50823 Köln

Bauzeit

10/2009 - 03/2011

Bruttogeschossfläche (BGF)

16.500 m²

Brutto-Rauminhalt (BRI)

64.312 m³

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